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	<title>Kommentare zu: Versprochen ist versprochen &#8211; die Posse um das Betreuungsgeld</title>
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	<description>Politik und anderes Gedöns</description>
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		<title>Von: Eric Schäfer</title>
		<link>http://www.kraweel.net/versprochen-ist-versprochen-die-posse-um-das-betreuungsgeld-12608#comment-172</link>
		<dc:creator>Eric Schäfer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:26:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es geht vor allen Dingen um die Kosten des BG und die sind nicht ohne. Ich missgönne ja nicht den sozial schwachen, die vielleicht wirklich die 100-150€ brauchen können, aber darum geht es überhaupt nicht. Dann könnte man direkt das Kindergeld erhöhen, denn es stellt sich auch die Frage, wie man überhaupt kontrollieren kann, ob sich viele das BG nicht doch erschleichen. Was ist mit denjenigen, die das Geld einsacken und ihr Kind von den Eltern oder Großeltern betreuen lassen?
Oder von der Tagesmutter? Das kann niemand nachvollziehen. Es würde wieder einmal ein riesiges bürokratisches Monstrum mit all den damit verbundenen Begleiterscheinungen geschaffen.

Alle anderen Argumente, die gegen das BG sprechen, habe ich ja bereits erläutert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht vor allen Dingen um die Kosten des BG und die sind nicht ohne. Ich missgönne ja nicht den sozial schwachen, die vielleicht wirklich die 100-150€ brauchen können, aber darum geht es überhaupt nicht. Dann könnte man direkt das Kindergeld erhöhen, denn es stellt sich auch die Frage, wie man überhaupt kontrollieren kann, ob sich viele das BG nicht doch erschleichen. Was ist mit denjenigen, die das Geld einsacken und ihr Kind von den Eltern oder Großeltern betreuen lassen?<br />
Oder von der Tagesmutter? Das kann niemand nachvollziehen. Es würde wieder einmal ein riesiges bürokratisches Monstrum mit all den damit verbundenen Begleiterscheinungen geschaffen.</p>
<p>Alle anderen Argumente, die gegen das BG sprechen, habe ich ja bereits erläutert.</p>
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		<title>Von: Volker Kauder: Betreuungsgeld wird kommen</title>
		<link>http://www.kraweel.net/versprochen-ist-versprochen-die-posse-um-das-betreuungsgeld-12608#comment-171</link>
		<dc:creator>Volker Kauder: Betreuungsgeld wird kommen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 22:13:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Kraweel: Versprochen ist versprochen – die Posse um das Betreuungsgeld [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kraweel: Versprochen ist versprochen – die Posse um das Betreuungsgeld [...]</p>
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		<title>Von: Thorsten Schäfer</title>
		<link>http://www.kraweel.net/versprochen-ist-versprochen-die-posse-um-das-betreuungsgeld-12608#comment-169</link>
		<dc:creator>Thorsten Schäfer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 16:53:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Also… Ich teile die Grundaussage – auch ich bin kein Befürworter des Betreuungsgeldes. Allerdings nur aus einem einzigen Grund: Für mache Kinder ist es aufgrund einer rückständigen Entwicklung besser, das Kind in die Krippe zu schicken. Allerdings besteht dieses Problem so oder so. Denn eine Krippenflicht existiert in Deutschland nicht. Es gibt aber einige andere angeführte Argumente, die ich nicht nachvollziehen kann…

Zum Beispiel das „Frauenbild“: Wir sollten doch nicht so tun, als wenn das Betreuungsgeld das Rad der Zeit um 50 Jahre zurückdreht, ab sofort der Job der Ehefrau wieder durch den Mann gekündigt werden kann etc. pp… Es besteht die Wahl, ob Eltern das B-Geld annehmen oder nicht – womit wir…

… bei den Anreizen wären. Worum geht es? Um 100-150 Euro. Bin ich wohlstandsverwöhnt? Ich würde jedenfalls nicht eine Sekunde darüber nachdenken, für diesen doch eher geringen Betrag zu Hause zu bleiben bzw. das Kind NICHT in die Kita zu schicken. Rechnet man durchschnittliche Krippenkosten gegen das Gehalt eine Voll- oder auch sogar Teilzeitstelle, dann komme ich mit Krippe i.d.R. günstiger weg.

Ja, richtig, es wird bei manchen Eltern eine Art „Mitnahmeeffekt“ geben. Andererseits: Wenn die sozial schwachen Familien diese Geld annehmen, dann sehe ich die Dramatik nicht. Erstens bedeutet „sozial schwach“ nicht „asozial“. Zweitens: Diese sozial schwachen Familien können dieses Geld u.U. „gut brauchen“ (nicht für Schnaps sondern für ihren Lebensunterhalt). Vielleicht lassen diese ihr Kind so oder so zu Hause. Dann ist das B-Geld eine Art „Zubrot“. 

Fazit: Das Betreuungsgeld ist in der angedachten Form nicht der richtige Weg. Allerdings kann ich die Schärfe der Kritik bei der Gegnerschaft nicht nachvollziehen. Sie erscheint mir überzogen, ja sogar panisch. Solchen Widerstand hätte ich mir bei anderen (kostspieligeren Gesetzen) eher gewünscht.

PS: Der Begriff „Herdprämie“ ärgert mich. Ich empfinde ihn als Beleidigung für jene Eltern, die sich gegen die Krippe entscheiden und sich ausgiebig, liebevoll und intensiv um ihr Kind kümmern.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also… Ich teile die Grundaussage – auch ich bin kein Befürworter des Betreuungsgeldes. Allerdings nur aus einem einzigen Grund: Für mache Kinder ist es aufgrund einer rückständigen Entwicklung besser, das Kind in die Krippe zu schicken. Allerdings besteht dieses Problem so oder so. Denn eine Krippenflicht existiert in Deutschland nicht. Es gibt aber einige andere angeführte Argumente, die ich nicht nachvollziehen kann…</p>
<p>Zum Beispiel das „Frauenbild“: Wir sollten doch nicht so tun, als wenn das Betreuungsgeld das Rad der Zeit um 50 Jahre zurückdreht, ab sofort der Job der Ehefrau wieder durch den Mann gekündigt werden kann etc. pp… Es besteht die Wahl, ob Eltern das B-Geld annehmen oder nicht – womit wir…</p>
<p>… bei den Anreizen wären. Worum geht es? Um 100-150 Euro. Bin ich wohlstandsverwöhnt? Ich würde jedenfalls nicht eine Sekunde darüber nachdenken, für diesen doch eher geringen Betrag zu Hause zu bleiben bzw. das Kind NICHT in die Kita zu schicken. Rechnet man durchschnittliche Krippenkosten gegen das Gehalt eine Voll- oder auch sogar Teilzeitstelle, dann komme ich mit Krippe i.d.R. günstiger weg.</p>
<p>Ja, richtig, es wird bei manchen Eltern eine Art „Mitnahmeeffekt“ geben. Andererseits: Wenn die sozial schwachen Familien diese Geld annehmen, dann sehe ich die Dramatik nicht. Erstens bedeutet „sozial schwach“ nicht „asozial“. Zweitens: Diese sozial schwachen Familien können dieses Geld u.U. „gut brauchen“ (nicht für Schnaps sondern für ihren Lebensunterhalt). Vielleicht lassen diese ihr Kind so oder so zu Hause. Dann ist das B-Geld eine Art „Zubrot“. </p>
<p>Fazit: Das Betreuungsgeld ist in der angedachten Form nicht der richtige Weg. Allerdings kann ich die Schärfe der Kritik bei der Gegnerschaft nicht nachvollziehen. Sie erscheint mir überzogen, ja sogar panisch. Solchen Widerstand hätte ich mir bei anderen (kostspieligeren Gesetzen) eher gewünscht.</p>
<p>PS: Der Begriff „Herdprämie“ ärgert mich. Ich empfinde ihn als Beleidigung für jene Eltern, die sich gegen die Krippe entscheiden und sich ausgiebig, liebevoll und intensiv um ihr Kind kümmern.</p>
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